Verkaufen oder abwarten?

08.10.2026 Natürlich gibt es schnell Entschlossene, die nicht lange überlegen, ob sie ihre Immobilie dieses Jahr verkaufen sollen. Sie machen Nägel mit Köpfen.

Für viele aber sind die eigenen vier Wände mit besonderen Erinnerungen verbunden und sie hadern mit der Vorstellung, sich endgültig von ihnen zu trennen. So manche Immobilie steht auch seit Längerem leer, weil sich Erben nicht einigen können, wie es mit dem ehemaligen Elternhaus weitergehen soll. Und wer nicht auf den Erlös angewiesen ist, den ein Wohnungs- oder Hausverkauf erbringt, oder beruflich zu eingespannt ist und alle laufenden Kosten sowieso aus der Portokasse zahlt, wartet womöglich auf einen besseren Zeitpunkt für den Verkauf.

Zu langes Warten kann sich aus wirtschaftlicher Sicht aber als Fehler erweisen. Denn dass die Verkaufspreise für Immobilien immer weiter steigen, ist kein Naturgesetz.

Trotzdem lässt sich die Frage, ob 2026 ein gutes Jahr für einen Immobilienverkauf ist, pauschal nicht seriös beantworten. Denn Preisentwicklungen können nur rückblickend mit konkreten Zahlen untermauert werden. Eine wetterfeste Prognose für die Zukunft kann niemand stellen. Außerdem ist Immobilie nicht gleich Immobilie. Die Lage, das Baujahr und der Zustand der Immobilie spielen eine große Rolle. Das ist natürlich nichts Neues für Sie.

Diese Punkte sollte man aber in seine Überlegungen einbeziehen, wenn die Frage im Raum steht, ob man einen Immobilienverkauf jetzt angehen soll oder nicht:

• Bei Kapitalanlagen gilt: Eine leerstehende Wohnung bietet aktuell andere Verkaufschancen als eine vermietete Wohnung. Denn wer nach einer Immobilie sucht, um sie selbst zu bewohnen, wird sich auf leerstehende Wohnungen konzentrieren. Vermietete Wohnungen sind in erster Linie für Kapitalanleger interessant. Der Kreis der potenziellen Interessenten ist somit kleiner.

• Der Käufer rechnet anders als Sie. Wer den Kauf von Immobilien nicht rein aus Eigenmitteln bestreitet und ein Darlehen für den Kauf aufnehmen muss (und das müssen die meisten), hat heute eine höhere monatliche Belastung für Zins und Tilgung zu tragen also noch vor ein paar Jahren in der Niedrigzinsphase. Wie es mit der Zinsentwicklung weitergeht, weiß niemand genau.

• Dass der energetische Zustand bei Immobilien starken Einfluss auf die Verkaufspreisbildung hat, ist dieses Jahr von verschiedenen Experten übereinstimmend als Trend diagnostiziert worden. Auch Banken preisen den energetischen Zustand der Immobilie bei ihren Finanzierungskonditionen ein. Sehr gut möglich, dass gut isolierte Immobilien mit geringem Energieverbrauch weiterhin die Gewinner dieser Entwicklung bleiben werden.

• Um ihre Entscheidung zu untermauern, wollen Sie sich als Immobilienbesitzer und – besitzerin vielleicht über den aktuell erzielbaren Verkaufspreis informieren. Als Indikator dafür eignen sich die gängigen Immobilienportale jedoch nur bedingt, denn die tatsächlich erzielten Verkaufspreise können in Einzelfällen stark vom ersten Angebotspreis abweichen.

Toprak Immobilien bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit, Ihre Immobilie unverbindlich und kostenlos zu taxieren. Hier geht´s entlang zur Online-Wertermittlung.